
Workshop Maze Circuit: KI-unterstützte Prototypenerstellung für physisch-digitale Interaktion
Beschreibung
Maze Circuit ist ein praktischer Workshop, in dem Körper, leitfähige Materialien, einfache Elektronik, webbasierte Schnittstellen und KI-unterstütztes Programmieren zusammenkommen, um spielerische physisch-digitale Erfahrungen zu schaffen. Teilnehmer betreten ein auf dem Boden gebautes Labyrinth: ein leitfähiger Spielplatz aus Kupferband, Aluminium, Graphit, Papier und anderen zugänglichen Materialien. Während sie sich durch den Raum bewegen, Hände berühren, Haut an Haut verbinden oder Wege mit ihren Körpern abschließen, entdecken sie, wie das Schließen eines einfachen Stromkreises steuert, was auf dem Bildschirm passiert. Doch Maze Circuit dreht sich nicht nur um Stromkreise. Es geht auch um das Design der damit verbundenen digitalen Erfahrung. In kleinen Gruppen von 4 bis 5 Personen werden die Teilnehmer eine einfache webbasierte Schnittstelle, ein Spiel oder eine interaktive Erfahrung erstellen, die auf das physische Labyrinth reagiert. Dies könnte ein kollaboratives Pong-Spiel, ein visuelles Rückmeldesystem, eine spielerische Navigationsschnittstelle, eine kollektive Herausforderung oder eine andere vom Team erdachte Interaktion werden. Während des Workshops verwenden wir KI-unterstützte Prototypenerstellung, auch bekannt als Vibe-Coding, als kreative Methode. KI-Werkzeuge unterstützen Brainstorming, Interaktionsdesign, Spielmechanik, Codegenerierung, Debugging und schnelles Experimentieren. Das Ziel ist nicht, an einem Nachmittag ein Experte im Programmieren zu werden, sondern zu verstehen, wie eine Interaktionsidee zu einem funktionierenden Prototyp werden kann. Inspiration Der Workshop ist inspiriert von der Logik des Makey Makey-Boards: einem spielerischen Stromkreis, der reagiert, wenn menschliche Körper und leitfähige Materialien eine Verbindung herstellen. Im Maze Circuit wird dieses Prinzip sowohl zu einem Spiel als auch zu einem Prototyping-Werkzeug. Stellen Sie sich ein Bodenlabyrinth aus Kupferband, Aluminium, Graphit oder Papier vor. Wenn Spieler es durchqueren, müssen sie manchmal Hände, Füße oder andere Körper berühren, um voranzukommen. Ihre Verbindung schließt den Stromkreis und der Stromkreis wird zu einem Eingang für eine digitale Schnittstelle. Ein bekanntes Beispiel für diese Logik ist das Bananen-Piano, bei dem Bananen die Tasten eines Musikinstruments werden. So wie Obst zu einer Tastatur werden kann, lädt Maze Circuit dazu ein, neu zu denken, wie alltägliche leitfähige Materialien, räumliche Bewegung und sogar der menschliche Körper unerwartete Schnittstellen zum Spielen werden können. Dieser Workshop erweitert diese Idee in ein kollektives Prototyping-Umfeld. Statt nur eine vorgefertigte Interaktion zu testen, werden die Teilnehmer ihr eigenes physisch-digitales System gestalten: einen Teil leitfähiges Labyrinth, einen Teil Webschnittstelle, einen Teil Spiel, einen Teil soziales Experiment. Warum Sie diesen Workshop machen sollten Die meisten Gespräche über KI im Design finden immer noch rund um Text, Chatbots, Bilderzeugung, Produktivität und Automatisierung statt. Maze Circuit bringt KI in einen physischeren, spielerischen und sozialen Raum. In diesem Workshop wird KI Teil des Schaffensprozesses. Sie werden es nutzen, um Interaktionen zu imaginieren, Ideen zu strukturieren, einfachen Code zu schreiben, Verhaltensweisen zu testen und eine physische Eingabe mit einer digitalen Ausgabe zu verbinden. Sie sollten teilnehmen, wenn Sie Folgendes erkunden möchten: Maze Circuit ist besonders relevant für Menschen aus der UX-, Interaktions- und Design-Community sowie für Künstler, Pädagogen, kreative Technologen, Produktdenker und alle, die neugierig auf spielerische Schnittstellen, verkörperte Interaktion und KI-unterstütztes Schaffen sind. Es sind keine vorherigen Programmier- oder Elektronikkenntnisse erforderlich. Was Sie lernen werden Für wen es gedacht ist Es sind keine vorherigen Erfahrungen erforderlich. Maze Circuit ist für neugierige Anfänger sowie für Menschen mit Erfahrung in UX, Interaktionsdesign, Produktdesign, Bildung, kreativer Technologie, Kunst, Performance oder Programmierung konzipiert. Der Workshop ist besonders geeignet für: Die Teilnehmer werden in kleinen Gruppen von 4 bis 5 Personen arbeiten. Jede Gruppe kann unterschiedliche Interessen kombinieren: Einige Personen können sich auf die physische Schnittstelle konzentrieren, andere auf die digitale Erfahrung, andere auf Spielmechanik, Performance, Dokumentation oder Interaktionsdesign. Praktische Details Format Ein eintägiger Präsenzworkshop Datum Freitag, 28. August 2026 Uhrzeit 13:00–18:00 CET Ort Schönauareal, Wetzikon im Zürich-Gebiet, Schweiz Kapazität 20 Teilnehmer Gruppengröße 4 bis 5 Personen pro Gruppe Teilnahme Kostenlos, mit einer empfohlenen Spende von 59 CHF zur Deckung der Materialien und Workshopkosten. Was Sie mitnehmen Am Ende des Workshops wird jede Gruppe einen funktionierenden physisch-digitalen Prototyp erstellt haben: ein leitfähiges Labyrinth oder eine Schnittstelle, die mit einer einfachen webbasierte Erfahrung verbunden ist. Sie werden mehr als ein fertiges Produkt mitnehmen; Sie nehmen eine Methode mit: wie man Körper, Materialien, Stromkreise, KI-Tools und webbasierte Schnittstellen kombiniert, um neue Formen der Interaktion zu gestalten. Über die Gastgeberin Lina Lopes ist Künstlerin, kreative Technologin und Datenwissenschaftlerin, die die Schnittstellen von Performance, interaktiven Räumen, maschinellem Lernen, physischen Schnittstellen und experimenteller Bildung erkundet. Mit über einem Jahrzehnt Erfahrung in Kunst, Design, Technologie und Innovation hat sie ihre Arbeiten international in Museen, Universitäten, Festivals und Lernräumen präsentiert. Ihre Praxis umfasst Kooperationen und Erfahrungen mit Institutionen wie dem MIT Media Lab, Arte1 TV, FabLabs und kreativen Technologie-Communities. Sie veranstaltet kollaborative Workshops, in denen Technologie zu einem Werkzeug für Vorstellungskraft, Spiel, Prototypenerstellung und radikales Experimentieren wird.✨ Schließen Sie sich uns an, um Berührung in Interaktion zu verwandeln und den Raum in einen lebendigen Stromkreis zu verwandeln.
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